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Coronavirus: Lieferverzögerungen erwartet

+++ UPDATE 11.02.2020 +++

Am 10.Februar endete die von der chinesischen Regierung beschlossene Zwangspause. In einigen Produktionsstätten wurde die Arbeit daraufhin wieder aufgenommen. In anderen dagegen wurde die Zwangspause von den Behörden zunächst bis zum 17. Februar verlängert.

Wann eine Fabrik wieder öffnen darf, liegt einzig und allein im Ermessen der chinesischen Behörden. Die Erlaubnis zur Wiedereröffnung ist dabei mit strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen verbunden.

Da zudem auch die Transportwege, der Zoll sowie Flughäfen und Fluglinien nach wie vor beeinträchtigt sind, rechnen wir bei einigen unserer Produkte mit Lieferengpässen.

Wir möchten diese Engpässe schnellstmöglich überwinden und stehen im engen Austausch mit unseren Kollegen in Asien. Wie sich die internationale Situation rund um das Coronavirus entwickeln wird, lässt sich von uns zum heutigen Zeitpunkt jedoch nicht vorhersehen.

+++ Information 30.01.2020 +++

Seit die Weltgesundheitsorganisation am 9. Januar diesen Jahres erstmals über das Coronavirus berichtete, bestimmt das Thema die täglichen Schlagzeilen. Regierungen weltweit reagieren auf den Ausbruch und treffen Maßnahmen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

In China, wo die ersten Krankheitsfälle gemeldet wurden, ordneten die Behörden in vielen Bezirken – etwa in Shanghai – Zwangsurlaub bis zum 9. Februar an. In dieser Zeit bleiben Fabriken in diesen Gebieten entweder ganz geschlossen oder werden nur mit extrem begrenzter Kapazität arbeiten. In der Folge ist mit einer Lieferverzögerung oder möglicherweise einem mehrwöchigen Lieferausfall bestimmter Produkte zu rechnen.

Die Lieferkette und die Produktionsstätten von Jauch sind von dieser Situation teilweise betroffen. Jauch verfügt zwar über Disaster Recovery-Pläne, jedoch greifen diese in dieser besonderen Situation nicht. Schließlich betrifft das Coronavirus nicht nur einzelne Regionen innerhalb Chinas, sondern das gesamte Land. Angesichts der Tatsache, dass bereits mehrere internationale Fluggesellschaften sämtliche Flüge nach China gestrichen haben, erscheint insbesondere die infrastrukturelle Situation ungewiss.

Unser Ziel ist es, unser Geschäft so reibungslos und mit so wenigen Änderungen wie möglich weiterzuführen. Die weiteren internationalen Entwicklungen sind derzeit jedoch nicht absehbar. Deshalb verfolgen wir die neuesten Nachrichten über das Virus und die diesbezüglich angekündigten Maßnahmen mit größter Aufmerksamkeit.

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