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50 Jahre Batterietechnologie bei Jauch – kontinuierlicher Ausbau zum integrierten Lösungsanbieter

Ausgangspunkt war die Übernahme der Vertretung für den Schweizer Knopfzellenhersteller Renata AG. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Batterie-Geschäft des Schwenninger Mittelständlers schrittweise international ausgebaut, Produktions- und Lieferantenstrukturen etabliert und technisches Fachwissen aufgebaut. Früh knüpfte das Unternehmen Geschäftskontakte nach Asien und etablierte Strukturen für internationale Märkte. Die daraus entstandenen Partnerschaften und Strukturen prägen das Batteriegeschäft bis heute und bilden die Grundlage für die weitere Ausrichtung dieses Bereiches.

Vor diesem Hintergrund gewann der Batteriebereich innerhalb der Jauch-Gruppe kontinuierlich an Bedeutung. Heute zählt er – neben den frequenzgebenden Bauteilen – zu dem zentralen Geschäftsfeld des Unternehmens und adressiert ein dynamisches, technologiegetriebenes Marktumfeld.

Ein wesentlicher Faktor für das kontinuierliche Wachstum der Batteriesparte bei Jauch war und ist der systematische Ausbau technischer Kompetenzen: Jauch begleitet heute Kundenprojekte über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Entwicklung kundenspezifischer Batteriesysteme über Prototypen und Tests bis zur Serienfertigung. Dabei greift das Unternehmen auf ein breites interdisziplinäres Team aus Ingenieuren, Technikern, Juristen und Fachspezialisten zurück, das sowohl technische als auch regulatorische Anforderungen abdeckt.

Am Firmensitz in Villingen-Schwenningen wurden in den letzten Jahren gezielt eigene Infrastruktur und Fertigungskompetenzen aufgebaut. Dazu zählen die Produktion von Lithium-Batteriepacks sowie ein eigenes Test- und Zertifizierungszentrum für Zellen und Batterien.

Diese Kombination aus Entwicklung, Qualifizierung und Produktion ermöglicht die Umsetzung kundenspezifischer Lösungen unter definierten Qualitäts- und Sicherheitskriterien.

Kundenspezifische Lithium-Batteriesysteme bewegen sich heute in einem deutlich komplexeren Umfeld als noch vor einigen Jahren. Sönke Zacher, Jurist und Leiter des Batterie-Projektmanagements bei Jauch, ordnet diese Veränderung wie folgt ein:
„Technische Anforderungen, Sicherheitsaspekte und regulatorische Rahmenbedingungen greifen zunehmend ineinander. Entscheidend ist, diese Faktoren frühzeitig in der Entwicklung zu berücksichtigen und das vorhandene Know-how strukturiert an unsere Kunden weiterzugeben.“

Vor dem Hintergrund steigender technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen

wird es künftig immer wichtiger, Batteriesysteme ganzheitlich aus einer Hand zu entwickeln, zu qualifizieren und zu fertigen. Mit 50 Jahren Batteriekompetenz sieht sich Jauch hierfür gut

aufgestellt und richtet den Blick auf den weiteren Ausbau des Batteriegeschäfts in internationalen Märkten.

 

29.06.2026

Die Geschäftsleitung von Jauch in der Batterieproduktion in Villingen-Schwenningen: v. l. n. r. Timo Schmidt, Firmeninhaber Thomas Jauch, Eberhard Heiser, Marc Schott – 50 Jahre Batterietechnologie, die Jauch durch kontinuierlichen Ausbau technischer Kompetenzen aktiv geprägt hat und auf die das Unternehmen mit spürbarem Stolz blickt.

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