Realismus, Präzision und Energieeffizienz – wie Laerdal Labs Vienna die Zukunft der medizinischen Simulation mithilfe zuverlässiger Lithium-Polymer-Batterien von Jauch gestaltet

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Die Laerdal Labs Vienna GmbH entwickelt und produziert in Wien hochrealistische Patientensimulatoren für die Früh- und Neugeborenenmedizin. Das Unternehmen wurde 2012 vom Kinderarzt Dr. Jens-Christian Schwindt unter dem Namen SIMCharacters gegründet – mit dem Ziel, die medizinische Versorgung kritisch kranker Kinder weltweit zu verbessern.
Seit Anfang 2024 gehört das rund 30-köpfige Team unter der technischen Leitung von Michael Haller, MSc am Standort in Wien zu Laerdal Medical AS, dem norwegischen Weltmarktführer für medizinische Simulation, und arbeitet als Teil des globalen Netzwerks an neuen Lösungen zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Kindermedizin.
Während in der Luftfahrt oder Raumfahrt realistische Simulationstrainings schon lange zum Standard gehören, etabliert sich dieses Konzept zunehmend auch im Gesundheitswesen. Simulation ermöglicht es medizinischen Teams, komplexe Abläufe, optimale Kommunikation und Entscheidungsprozesse unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und so Routine, Sicherheit und Vertrauen für das eigene Handeln in kritischen Situationen zu gewinnen.

Technologie trifft Medizin: Die Entwicklung von Paul, Emily und Emma

Das erste entwickelte Produkt war der Frühgeborenensimulator Paul. Der hochrealistische Patientensimulator entspricht detailgetreu einem Frühgeborenen der 27. Schwangerschaftswoche mit einem Gewicht von rund 1.000 Gramm. Paul wird weltweit in Kliniken und Trainingszentren eingesetzt, um die Versorgung dieser besonders empfindlichen Patientengruppe unter realistischen Bedingungen zu trainieren.

Mit den Nachfolgemodellen Emily und Emma hat Laerdal Labs Vienna das Spektrum erweitert. Beide Simulatoren entsprechen reifen Neugeborenen und ermöglichen es medzinischen Teams die Versorgung und Reanimation von lebensbedrohten Neugeborenen unter nahezu Realbedingungen zu trainieren.

Alle Simulatoren von Laerdal Labs Vienna zeichnen sich durch eine hohe anatomische Präzision und ein komplexes Zusammenspiel aus Sensorik, Elektronik, Mechanik und Software aus. In den kleinen Körpern der Simulatoren arbeiten fein abgestimmte Systeme, die Atmung, Kreislauffunktionen und Bewegungen realitätsnah simulieren – und das zuverlässig über viele Stunden hinweg.

Für den zuverlässigen und kabellosen Betrieb der Frühgeborenensimulatoren Paul sowie der Neugeborenensimulatoren Emily und Emma setzt Laerdal Labs Vienna auf hochwertige Lithium-Polymer-Batterien von Jauch. Konkret kommen die Batterietypen LP675365JU sowie LP103450JH zum Einsatz. Diese Batterien gewährleisten eine konstante, leistungsstarke und energieeffiziente Stromversorgung der komplexen technischen Systeme der Simulatoren. Dank der optimal abgestimmten Batterielösungen von Jauch können die Simulatoren über viele Stunden hinweg betrieben werden – ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Einsatz in Trainings und Simulationen.

Die Simulatoren Paul, Emily und Emma stehen für eine neue Generation medizinischer Trainingssysteme – realistisch, robust und intelligent gesteuert. Über eine intuitive Benutzeroberfläche können Trainerinnen und Trainer Szenarien, Vitalparameter und Reaktionen in Echtzeit anpassen. So entstehen Trainingsumgebungen, die medizinische Realität und technische Innovation vereinen und es ermöglichen, das zu trainieren, was im Ernstfall zählt: kompetent handeln, Vertrauen in das eigene Können gewinnen und damit Leben retten.
Wie eindrucksvoll diese Verbindung aus Technologie, Medizin und Verantwortungsbewusstsein in der Praxis wirkt, erlebt auch das Jauch‑Projektteam immer wieder hautnah.

Portrait Jeremie

„Zu sehen, wie realistisch und praxisnah hier trainiert wird und welchen Beitrag diese Simulatoren zur Patientensicherheit leisten, ist wirklich erfüllend. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Technologie Leben schützen kann. Teil eines Systems zu sein, das medizinisches Personal gezielt auf kritische Situationen vorbereitet, macht stolz – und es freut mich sehr, dass wir mit unseren Batterielösungen einen Teil dazu beitragen dürfen.“

Jérémie Deloof, Projektverantwortlicher und stellvertretender Vertriebsleiter bei Jauch

Ein zentrales Merkmal der lebensechten Simulatoren ist ihre technologische Detailtiefe. Für die Entwicklung der hochrealistischen Atemwege wurden MRT-Daten echter Früh- und Neugeborener ausgewertet und mittels 3D-Drucktechnologie umgesetzt. Diese anatomische Genauigkeit ist für das Training lebenswichtiger Handgriffe – etwa beim Atemwegsmanagement – von entscheidender Bedeutung.
Ebenso wichtig wie die mechanische Präzision ist die Zuverlässigkeit der Energieversorgung. Die Simulatoren arbeiten mit einer Vielzahl sensibler Sensoren, Mikromotoren und Steuerungseinheiten, die eine stabile und ausfallsichere Stromversorgung erfordern. Hier kommen hochwertige Batterielösungen von Jauch zum Einsatz, die eine konstante Leistungsabgabe, kurze Ladezeiten und lange Lebensdauer gewährleisten. Da für eine realistische Simulation ein kabelloser Einsatz notwendig ist, sichern die Batterien den stabilen und energieeffizienten Betrieb der Systeme im Training.
Neben technischer Innovation spielt auch die Energieeffizienz eine zentrale Rolle. Laerdal Labs Vienna setzt auf leistungsstarke, wiederaufladbare Batterien, die den Betrieb von Elektronik, Sensorik und Motorik sicherstellen – ohne Kompromisse bei Mobilität oder Laufzeit. Die Zusammenarbeit mit Jauch ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die optimale Balance zwischen Leistung, Gewicht und Nachhaltigkeit zu erreichen.

Die Entwicklung hochrealistischer Früh- und Neugeborenensimulatoren erfordert ein präzises Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Energieversorgung. Eine der größten Herausforderungen lag in der Miniaturisierung: Alle Antriebs-, Sensor- und Steuerelemente müssen in einem Simulator untergebracht werden, der in Größe, Gewicht und Bewegungsverhalten einem echten Neugeborenen entspricht. Dabei gilt es, natürliche Bewegungen, Atmung und Reaktionen realistisch nachzubilden – bei minimalem Bauraum und höchster Energieeffizienz.
Ebenso anspruchsvoll war die Entwicklung einer zuverlässigen und leistungsstarken Energieversorgung. Da die Simulatoren kabellos betrieben werden, müssen die Batterien kompakt, leicht und ausdauernd sein und über längere Trainingszeiten hinweg eine stabile Energieabgabe gewährleisten. Die Systeme enthalten zahlreiche Motoren, Sensoren, LED-Komponenten und eine komplexe Steuerungselektronik, deren Energiebedarf präzise aufeinander abgestimmt ist.

In enger Zusammenarbeit mit Jauch entstand so eine Batterielösung, die Leistung, Laufzeit, Gewicht und Sicherheit optimal vereint. Die speziell ausgewählten Batterietypen LP675365JU und LP103450JH zeichnen sich durch ihre hohe Zyklenfestigkeit, kurze Ladezeiten und eine konstante Leistungsabgabe aus – und bilden damit die Grundlage für den realistischen und kabellosen Einsatz der Simulatoren.

Bei der Entwicklung und Produktion der Simulatoren hat die Einhaltung internationaler Sicherheits- und Qualitätsstandards höchste Priorität. Da die Systeme weltweit in Ausbildungseinrichtungen, Kliniken und Trainingszentren eingesetzt werden, müssen sie den Anforderungen verschiedener Märkte entsprechen.
Alle Simulatoren von Laerdal Labs Vienna werden daher nach europäischen und internationalen Normen geprüft und zertifiziert. Zertifizierungen gewährleisten, dass die Produkte sowohl elektrische als auch mechanische Sicherheitsstandards erfüllen und im täglichen Trainingseinsatz zuverlässig betrieben werden können.
Dasselbe gilt für die von Jauch gelieferten Batterien: Auch sie müssen höchste Sicherheits-, Leistungs- und Qualitätsanforderungen erfüllen und die entsprechenden Zertifizierungsprozesse durchlaufen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass alle Komponenten – von der Energieversorgung bis zur Steuerungselektronik – optimal integriert und international zugelassen sind.

Die beiden Jauch-Batterien waren bereits durch Jauch im Jauch-eigenen Test- und Zertifizierungszentrum zertifiziert worden. Laerdal Labs Vienna konnte somit auf bereits geprüfte Batterien zurückgreifen – eine große Zeit- und Kostenersparnis für das Unternehmen. Die Lithium-Polymer-Batterien wurden nach UN 38.3 und nach IEC 62.133-2 zertifiziert:

  • UN 38.3 ist eine internationale Prüfnorm, die sicherstellt, dass Lithium-Batterien den Transportanforderungen entsprechen und unter extremen Bedingungen wie Druck, Temperatur, Stoß und Kurzschluss sicher sind.
  • IEC 62.133-2 ist ein besonders wichtiger Sicherheitsstandard gerade für Anwendungen in tragbaren Geräte, so auch in der Medizintechnik. Diese Zertifizierung erfordert das Bestehen der Batterie in zahlreichen anspruchsvollen Einzeltests, die verschiedene Belastungs- und Ausfallszenarien abdecken. Gerade im medizinischen Einsatz ist dies essenziell, da die Batterien unter keinen Umständen versagen dürfen.

Der Frühgeborenensimulator Paul ist seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz und hat sich international als Referenzsystem für die realitätsnahe Ausbildung in der Neonatologie etabliert. Aktuell sind weltweit rund 230 Systeme im Einsatz – in Trainingszentren, Universitätskliniken und Bildungseinrichtungen auf mehreren Kontinenten. Die neu entwickelten Simulatoren Emily und Emma befinden sich derzeit im weltweiten Markteinführungsprozess. Die Serienproduktion hat begonnen, und seit Juni 2025 werden die ersten Systeme an internationale Kunden ausgeliefert. Mit dieser neuen Generation setzt Laerdal Labs Vienna die erfolgreiche Produktlinie fort – mit weiterentwickelter Mechanik, Elektronik und Energieversorgung, die noch realistischere Trainingsbedingungen ermöglicht.

Im Rahmen der Suche nach einem europäischen Partner für hochwertige und zuverlässige Batterielösungen wurde Laerdal Labs Vienna auf Jauch aufmerksam. Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit waren die langjährige Erfahrung, die technologische Kompetenz sowie die Fähigkeit von Jauch, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die exakt auf die spezifischen Anforderungen der Simulatoren abgestimmt sind.

Die Kooperation gestaltete sich von Beginn an äußerst positiv. Besonders geschätzt wurden die Professionalität und das Engagement des Jauch-Teams. Die offene und konstruktive Kommunikation ermöglichte eine effiziente und zielgerichtete Projektumsetzung. Die Vielfalt an Größen und Kapazitäten der Batterien erlaubte es, für jede Anwendung die optimale Lösung zu finden. Die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte leisteten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Simulatoren.

„Mit Jauch haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur unsere technischen Anforderungen versteht, sondern auch flexibel und lösungsorientiert auf unsere Wünsche eingeht. Die Zusammenarbeit ist von Professionalität und gegenseitigem Vertrauen geprägt – und das Ergebnis spricht für sich: Unsere Simulatoren profitieren von zuverlässigen, leistungsstarken Batterien, die den hohen Ansprüchen unserer Produkte gerecht werden.“
Dr. Jens-Christian Schwindt, Geschäftsführer Laerdal Labs Vienna

Die Zusammenarbeit zwischen Laerdal Labs Vienna und Jauch zeigt, wie technologische Präzision und innovative Energielösungen gemeinsam einen echten Mehrwert schaffen können. Die Batterietechnologie von Jauch trägt entscheidend dazu bei, dass die Simulatoren von Laerdal Labs Vienna mobil, leistungsstark und zuverlässig betrieben werden können – und so dazu beitragen, die Patientensicherheit der Zukunft aktiv mitzugestalten.

Portrait Jeremie

Jérémie Deloof, Sales Manager

jeremie.deloof@jauch.com

+49 7720 945 177

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