Ob Baufahrzeuge, Container, Züge, Paletten oder ganze Fahrzeugflotten – in nahezu jeder Industrie wächst der Bedarf, bewegliche Güter jederzeit im Blick zu behalten. Asset Tracking, das Orten und Nachverfolgen von Objekten, ist deshalb einer der dynamischsten Märkte überhaupt. Und genau hier spielt die Vielfalt und Tiefe des Jauch‑Portfolios eine entscheidende Rolle: Kaum eine Branche fordert so unterschiedliche Batterietechnologien wie diese – und Jauch kann sie alle bedienen.
Warum Asset Tracking boomt – typische Anwendungen
Asset Tracking hat viele Gesichter. Hier einige der wichtigsten Gründe und Anwendungsfälle:
- Bestands‑ & Effizienzmanagement:
Baufahrzeuge, Baumaschinen, Werkzeuge sowie Maschinenparks überwachen, Auslastung erhöhen und Stillstandszeiten reduzieren. - Fuhrpark‑ & Flottenmanagement:
Fahrzeuge in Vermietung, Taxi‑ und Lieferflotten lokalisieren, Nutzungsdaten erfassen und Abläufe optimieren. - Lager‑ & Materialflussmanagement:
Paletten, Gitterboxen, Bauteile und hochwertige Geräte verfolgen – inklusive Diebstahlprävention und nahtloser Inventur. - Transport‑ & Logistikanwendungen:
Containertracking auf See, Kühlkettenüberwachung sowie Tracking entlang kompletter Industrie‑4.0‑Logistikketten. - Bahn‑ & Industrieinfrastruktur:
Zug‑ und Wagendaten (Wartung, Türen, Standort), Maschinen‑ und Gerätevermietung sowie Tracking einzelner Produktionsbauteile.
Was die Branche fordert – und wie Batterien und frequenzgebende Bauteile darauf antworten müssen
Der Tracking‑Markt ist extrem vielseitig. Typische Anforderungen an die Energiequelle sind:
1. Langlebigkeit & extreme Temperaturen
Tracking Devices bleiben oft jahrelang im Feld, müssen also über Jahre bei minimaler Selbstentladung funktionieren– bei Hitze in der Wüste, Frost in Alaska oder wechselnden Klimazonen. Batterien und Frequenzbauteile müssen -40 °C bis +85 °C, teilweise sogar darüber hinaus, sicher abdecken.
2. Harsh Environments
Schock, Vibration, Feuchtigkeit, Staub und Druck – Tracking‑Einheiten bekommen alles ab. Alle in ihnen verbauten Energiespeicher und elektronischen Komponenten, insbesondere die eingesetzten Zellen, Schutzschaltungen und Verbindungstechniken, müssen daher äußerst robust konstruiert sein.
3. Zusammenspiel von Hardware & Software
Moderne Asset‑Tracker sammeln Daten, analysieren sie teilweise selbst und kommunizieren über verschiedene Funkstandards. Dafür braucht es effiziente Batteriesysteme mit integrierter Elektronik, die Zustandsdaten zuverlässig an die Software melden und bei Bedarf hohe Pulsströme liefern – etwa beim Senden über Mobilfunk. Eine intelligente BMS‑Elektronik stellt dabei Sicherheit und Stabilität sicher. Ebenso entscheidend sind präzise Frequenzbauteile wie Quarze und Oszillatoren, die GPS‑ und Funkmodule takten und so eine stabile Kommunikation gewährleisten.
Wie kommunizieren Tracking Devices eigentlich?
Je nach Anwendung arbeiten sie mit:
- GNSS (GPS, Galileo, GLONASS, BaiDou etc.) – für exakte Positionsdaten
- Mobilfunk A-GNSS (LTE‑M, NB‑IoT, 2G/4G) – für weltweite Kommunikation
- LoRaWAN / Sigfox – für extrem energiearme Langstreckenübertragung
- Bluetooth / UWB – für Nahbereichs‑Tracking oder Indoor‑Lokalisierung
- Real Time Kinematic (RTK)
Je länger die Reichweite und je häufiger die Datenübertragung, desto anspruchsvoller ist die Energieversorgung.
Die richtige Batterie für jedes Tracking‑Szenario
Je nach Anwendung kommen im Asset Tracking ganz unterschiedliche Batterietypen zum Einsatz: von langlebigen Primärzellen wie Lithium‑Thionylchlorid (Li‑SOCl₂) für jahrelangen Wartungsfrei‑Betrieb bis zu leistungsfähigen Sekundärzellen (Li‑Ion) für Geräte mit hoher Funkaktivität oder Sensorik. Ergänzt werden sie durch maßgeschneiderte Batteriepacks, die robuste Gehäuse, Schutzschaltungen und internationale Zertifizierungen (u. a. UL, IEC, BIS, KC) erfordern – ein Bereich, in dem Jauch dank eigenem Test‑ und Zertifizierungszentrum besondere Kompetenz bietet.
Frequenzbauteile für präzise Ortung: Quarze, Oszillatoren & GPS‑TCXOs
Genauso zentral sind präzise Frequenzbauteile, da sie GNSS‑Empfang, Funkstandards und interne Prozessortakte stabilisieren. Für Tracking‑Systeme werden vor allem WA‑Quarze (optimiert für Wireless‑Applikationen), Low‑Power‑Oszillatoren für batteriebetriebene Geräte sowie TCXOs für GPS/GNSS eingesetzt. Jauch deckt diese Anforderungen mit eigenen JXS‑WA‑Quarzen und der speziell für Navigation entwickelten JTP/JTS‑TCXO‑Reihe ab – inklusive eigener GPS‑Oszillatoren, die für schnelle Fixzeiten, geringe Drift und hohe Temperaturstabilität ausgelegt sind.



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